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2016-2018

Umweltbildungsprojekte ...

Die neuen Umweltbildungsprojekte "Lernen ohne Grenzen - Integrativ, Inklusiv", "Klimacampus - Die Umweltdetektive" und "Natur - Licht - Kunst" sind jetzt online.
Auch die Informationen zu den laufenden, aktuellen Projekten wurden erneuert. Und sie finden auch noch etwas zu den vergangenen Projekten.
Wir danken denen, die unsere Drittmittelprojekte finanziell fördern
- Landschaftsverband Rheinland (LVR),
- Stadt Oberhausen,
- Stadt Mülheim an der Ruhr,
- Stadt Duisburg,
- Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (im Projekt Klimacampus),
- Allbau
sowie unseren vielen Stationsfördereren und Projektpartnern.

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01.09-02.09.2018 NRW-Tag in Essen

Das Thema „Industrienatur“ fand aber auch offene Ohren auch auf politscher Seite. Für uns sehr erfreulich war, dass die neue Umweltministerin Ursula Heinen-Esser unseren Stand besucht hat und sich deutlich mehr Zeit genommen hat, als erwartet. Später kam sie dann noch mit unserem Ministerpräsidenten Armin Laschet und Oberbürgermeister Thomas Kufen zurück zu unserem Stand. Das große Interesse auch auf Seiten der Landesregierung erfüllt uns mit Stolz.

09.08.2018 Fledermausschutz im Grafenbusch

Bohren von Höhlenbäumen

Im Grafenbusch in Oberhausen mussten für den Ausbau der Bahnlinie (Betuwe) einige Bäume gefällt werden. Für die Fledermäuse, die dort möglicherweise ihre Quartiere verloren haben, werden derzeit Ersatzquartiere eingerichtet. Die BSWR hat dieses Projekt gemeinsam mit dem Flächeneigentümer RVR geplant und dieser setzt es jetzt um. Im Juni wurden mehrere Modelle von Fledermauskästen im Wald aufgehängt, um kurzfristig Quartiere anbieten zu können. Auf die lange Sicht benötigen die waldbewohnenden Arten aber auch wieder mehr echte Baumhöhlen. Da der Wald in diesem Bereich zu großen Teilen aus rund 70 Jahre alten Roteichen besteht, ist jedoch mittelfristig nicht mit der Bildung von Naturhöhlen zu rechnen. Um deren Bildung zu beschleunigen, werden in einigen, ausgesuchten Bäumen Initalbohrungen für Höhlen angelegt (s. Foto). Die BSWR wird über die Jahre hinweg verfolgen, wie sich diese Höhlen im Holz entwickeln und ob und wie die Fledermäuse sie besuchen. Ähnliche Bohrungen zeigten u.a. in Hessen gute Erfolge, wobei es sich dort um weit ältere Bäume handelte. Es bleibt zu beobachten, ob das vielversprechende Konzept auch für so junge Waldbestände geeignet ist.

09.07.2018 Biotopverbundaustellung

Biotopverbund-Ausstellung DU-Eyecatcher

Für viele Stadtmenschen ist der Teich im Garten gleichzusetzen mit dem Begriff „Biotop“. Dabei sind Wälder, Seen, Bäche, Flüsse und sogar ehemalige Industrieflächen, der Straßenrand oder auch Mauern ebenfalls Biotope. Was aber genau ist eigentlich ein Biotop? Und was ist ein Biotopverbund?

Die als Wanderausstellung konzipierte Präsentation „Biotopverbund in Duisburg“ soll vom 09.07.-21.08.2018 in der Königsgalerie Duisburg diese Fragen klären und den neugierigen und interessierten Bürger Duisburgs dazu anregen, selber etwas zum Biotopverbund beizutragen. Hierfür werden verschiedene Biotope und ihre Tier- und Pflanzenwelt vorgestellt und Beispiele aus dem Duisburger Stadtgebiet für wichtige Elemente im Verbundsystem der Biotope gegeben. Hier werden z.B. der Biegerhofpark oder der Toeppersee als bedeutsame Trittsteine dargestellt. Tipps und Spielregeln etwa zum naturverträglichen Verhalten in Schutzgebieten oder Hilfen bei der naturnahen Gestaltung des eigenen Hausgartens fordern den Besucher der Ausstellung zum Nachdenken über sein eigenes Verhalten heraus und ermöglichen ihm auch, gezielt einen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung des Biotopverbundes zu leisten.
Die Ausstellung zum „Biotopverbund in Duisburg“ wurde in einem Gemeinschaftsprojekt der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, dem Umweltamt der Stadt Duisburg und der Bürgerstiftung Duisburg entwickelt. Als Auftaktort der Wiederausstellung nach der Erstpräsentation im Jahr 2011 wurde die Königsgalerie in zentraler Lage gewählt. Im Anschluss sind Ausstellungen in von der Öffentlichkeit frequentierten Standorten in den Stadtteilen geplant.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 09:30 Uhr bis 20:00 Uhr

06.07.2018 Jahresbericht 2017

Der Jahresbericht für das Jahr 2017 ist bereits der 15. Band. Auf mehr als 120 Seiten sind hier die Projekte und Tätigkeiten der BSWR zusammengefasst. hier ...

09.02.2018 BSWR auf Facebook

Die BSWR hat sich entschieden jetzt auch auf Facebook Termine und Neuigkeiten zu posten ...
https://www.facebook.com/BiostationWR/

17.07.2017 Forschercamp „Natur trifft Kunst“

mit der Wilhelm-Busch-Schule
Zum Abschluss des Schuljahre 2016/2017 nahm die Maulwurfklasse der Wilhelm-Busch Schule in Mülheim an der Ruhr mit einer Projektwoche am „Natur trifft Kunst“ Projekt teil. Schwerpunkt im Forschercamp war der Schulgarten, der von den Schülerinnen und Schülern fleißig untersucht wurde. Die Kinder suchten und bestimmten Pflanzen in den unterschiedlichen Beeten, schauten Feuerbohnen beim Wachsen zu und forschten nach Tieren, wie Schnecken, Hummeln, Regenwürmern oder Raupen. Außerdem standen Ausflüge ins Horbachtal und in den Witthausbusch auf dem Programm. Künstlerisch wurde die Woche in Zusammenarbeit mit Kelbassa´s Panoptikum in Form einer Gartenzeitung, eines Waldpuzzles und eines Rindenmobiles umgesetzt.

15.07.2017 Natur trifft Kunst - Broschüre

Zu dem vom LVR finanzierten Projekt „Natur trifft Kunst“ ist in Zusammenarbeit mit der Klimainitiative Mülheim eine Broschüre zu den Inhalten des Projektes entstanden. Auf 64 Seiten wird dabei nicht nur „Natur trifft Kunst“ mit vielen bunten Bildern vorgestellt, sondern auch „Gestalten mit Naturmaterialien“ und „Platzgestaltung mit Schülern“, zwei von der Klimainitiative mit Mülheimer Schülerinnen und Schülern durchgeführte Projekte.

Die Inhalte des Projektes sind in der Anfang 2017 erschienen Broschüre „Natur trifft Kunst“ [30.776 KB] zusammengestellt.

02.06.2017 Forschercamp

Forschercamp Natur trifft Kunst an der Rembergschule
Die erste Projektwoche an der Rembergschule in Mülheim ist zu Ende gegangen. Eine Woche lang erforschte die Klasse M4 in einem Forschercamp mit allen Sinnen ihren Schulgarten und das Rumbachtal und gestaltete aus den Ergebnissen einen bunten Forscherbaum. Besonderes Highlight waren die Bachflohkrebse aus dem Rumbach, das selber zusammengestellte Riechregal und das Verschrauben von Ästen und Hölzern. Das Projekt wird vom LVR finanziert und in Kooperation mit Kelbassa´s Panoptikum durchgeführt.

22.05.2017 Hundertwasserschule

Hundertwasserschule / Natur trifft Kunst

Projektwoche „Natur trifft Kunst“ an der Hundertwasserschule
Die Hundertwasserschule in Duisburg-Meiderich nahm im Rahmen ihrer Projektwoche am „Natur trifft Kunst“ Projekt der BSWR teil. 15 Schülerinnen und Schüler erforschten im Landschaftspark alles zum Thema Bäume, fanden Spinnen, Schnecken und Käfer, suchten nach unterschiedlichen Blättern und erforschten die Artenvielfalt im Landschaftspark. Zusammen mit Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa setzten sie dann ihr Entdeckungen und Erlebnisse in ein buntes Kunstwerk um. Der „Lebensraum Baum“ wurde am letzten Tag in der Schule installiert und – wie es sich für Künstler gehört – von allen signiert.

29.03.2017 Live-Kameras in Nistkästen

Umweltbildung auch online erleben

Umweltbildung und Nistkästen an der Grundschule am Wasserturm im Essener Südostviertel – ein Kooperationsprojekt zwischen der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet und der Allbau AG im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas

Die heimische Natur mit Tieren und Pflanzen im eigenen Stadtteil kennenzulernen und zu erforschen ist Ziel im Umweltbildungsprojekt der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR). Im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas findet das Projekt 2017 erstmals an der Grundschule am Wasserturm, einer Patenschule der Allbau AG statt. Zwei dritte Klassen werden nun bis zu den Sommerferien mit der Biologin Gianna Sandmann einmal pro Woche für zwei Stunden ihr direktes Schulumfeld erforschen und ganz neu entdecken. Dazu haben die Kinder das Thema „Bäume und Pflanzen“ ausgewählt, werden dazu ihr Klassenzimmer verlassen und sich an die frische Luft begeben.

Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) betreut im Ballungsraum neben den Naturschutzgebieten auch immer die Natur im Siedlungsbereich. Hierzu gehören auch die Wildtiere, die sich im Laufe der Jahrhunderte an das Leben mit den Menschen angepasst haben, indem sie in oder an unseren Bauwerken leben. Dies sind zum Beispiel Vogelarten wie Haussperling oder Mauersegler oder unterschiedliche Fledermausarten. Die Sanierung von Wohngebäuden, insbesondere zur Wärmedämmung, führt jedoch gerade in den letzten Jahren vermehrt zum Verlust vieler dieser Lebensstätten. Um den Arten weiterhin das Leben in unseren Städten zu ermöglichen, werden ihnen an geeigneten Gebäuden neue Lebensräume in Form von Nistkästen angeboten. „Dies unterstützen wir schon seit vielen Jahren. Es gibt auf unseren Grundstücken rund 250 Nistkästen, erst vor 18 Monaten haben wir in unserem MeistersingerPark in Leithe ca. 100 Nistkästen an den neuen Hausfassaden angebaut. Die „Vermietung“ der Nistkästen klappt dort hervorragend. Alle Kästen wurden schon genutzt,“ so AllbauSozialmanagerin Annette Giesen.

Die Drittklässler werden in den nächsten Wochen jedoch nicht nur die Pflanzenwelt im Südostviertel untersuchen. Im Jahr der Grünen Hauptstadt hat die BSWR nämlich am Gebäude der Grundschule am Wasserturm drei Nistkästen für Meisen angebracht und hofft nun auf den Einzug von Brutvögeln. Die Grundschüler waren beispielsweise von der Größe des Einflugslochs der Nistkästen überrascht. „Dass solche Tiere auch natürliche Feinde auf einem Baum oder an einer Hauswand haben könnten: daran hatten bis jetzt die wenigsten Kinder gedacht,“ so Christine Kowallik, zuständig bei der BSWR für Vögel und Fledermäuse.

Von außen ist jedoch bei einem Nistkasten neben der Balz nur das Ein- und Ausfliegen der fütternden Elternvögel zu beobachten. Erst wenn die Jungvögel die Nistkästen verlassen und selbst fliegen lernen, sind sie für den normalen Beobachter zu sehen. Um schon zuvor einen Einblick in die Kinderstube zu ermöglichen, wurden in den drei Nistkästen Kameras installiert, die live Bilder/Filme aus dem Familienleben übertragen.

Über einen Bildschirm können nun alle Schülerinnen und Schüler der Schule vom Schulhof aus das Treiben in den Nistkästen beobachten, außerdem werden die Nistkastenbilder ins Internet übertragen. „Wir hoffen, dass die Kästen gut angenommen und von den Meisen zum Brüten genutzt werden, damit die Kinder möglichst viel Einblick in das junge Leben von Vögeln bekommen“, wünscht sich Christine Kowallik.

„Wir freuen uns, dass unsere SchülerInnen an diesen Projekten teilnehmen können. So lernen sie einheimische Vögel, Bäume und Pflanzen kennen und können für die Natur, die Tierwelt und langfristig auch für den Umweltschutz begeistert werden,“ so Winfried Bega, Schulleiter der Grundschule am Wasserturm.

Mit dem Kooperationsprojekt werden somit nicht nur Kinder näher an die heimische Natur herangeführt, es wird auch noch ein aktiver Beitrag zum Artenschutz geleistet.

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27.03.2017 Pflanzaktion in der Heisinger Aue

Im FFH-Gebiet Heisinger Ruhraue in Essen hat die BSWR eine Ersatz-Nachpflanzung eines Auwaldes durchgeführt. Insgesamt wurden 750 Bäume unterschiedlicher Arten gepflanzt. Grund dafür ist zum einen eine Steigerung der Biodiversität in einem bedeutenden Natura-2000 Gebiet, zum anderen aber auch das Zurückdrängen von Neophyten wie dem Riesenbärenklau durch Beschattung.

Im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas 2017 halfen der BSWR bei der Pflanzaktion nicht nur Oberbürgermeister Thomas Kufen und Umweltdezernentin Simone Raskob, sondern auch 46 Dritt- und Viertklässler der Schule am Wasserturm und der Carl-Funke-Schule. Mit von der Partie war außerdem Julian Dee aus Großbritannien von der Organisation "One tree per child". Die Organistation hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass jedes Kind im Laufe seiner Grundschulzeit einen Baum pflanzt. Alle Beteiligten, insbesondere die Kinder, waren mit großem Eifer und Begeisterung bei der Sache und hätten am liebsten noch viele weitere Bäume gepflanzt. Da die Schülerinnen und Schüler der Schule am Wasserturm im Rahmen der Umweltbildung in diesem Schuljahr fest mit der BSWR zusammenarbeiten ist schon jetzt für den Sommer eine Exkursion in die Heisinger Aue geplant, damit die Kinder sehen können, was aus "ihren" Bäumen geworden ist.

Angestoßen wurde die Pflanzaktion von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Essen, gefördert von der Bezirksregierung Düsseldorf.

23.-24.03.2017 Urbane Biodiversität

Landschaftspark DU-Nord

Tagung
Urbane Biodiversität
Grüne und Blaue Infrastruktur
23.-24. März 2017, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen


Das Netzwerk "Urbane Biodiversität – Ruhrgebiet" richten zum zweiten Mal eine Fachtagung zum Thema Biodiversität im urbanen Raum aus.
Dieses Mal liegt der Schwerpunkt im Bereich der grünen und blauen Infrastruktur. In diesem Zusammenhang wird die urbane Natur hinsichtlich Ihrer Artenvielfalt und Ökosystemleistungen diskutiert. Im Fokus stehen Projekte der Grünen Hauptstädte Europas Ljubljana - Essen - Nijmegen, die Artenvielfalt und die Ökosystemleistung urbaner Biotope, die Eignung von Industrienatur für Umweltbildung, sowie Leuchtturmprojekte im Gewässerumbau des Ruhrgebiets. Ein Ausblick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 zeigt die Möglichkeiten der zukünftigen Freiflächenentwicklung im Bezug auf das Tagungsthema. Zwei Beispielprojekte werden im Rahmen einer Exkursion vorgestellt.

mehr Informationen und Anmeldung ...

Freitag, 03.02.2017, 20.15-21.00 Uhr WDR

Filmtipp!
Geheimnisvolle Orte: Geheimnis Landschaftspark Duisburg-Nord | Freitag, 03.02.2017, 20.15-21.00 Uhr | WDR


Unser Mitarbeiter Tobias Rautenberg hat das Filmteam bei den Dreharbeiten zur Fauna des Landschaftsparkes beraten und begleitet.

"Wo früher die Schornsteine der Hochöfen dampften, präsentiert sich heute das größte Aushängeschild für den Strukturwandel im Ruhrgebiet: der Landschaftspark Duisburg-Nord. Auf dem 230 Hektar großen Gelände des ehemaligen Hüttenwerks Meiderich klettern Alpinisten auf 70 Meter hohe Stahlrohre, Taucher steigen in den Gasometer, um in Europas größtem Indoor-Tauchbecken abzutauchen. Seltene Tier- und Pflanzenarten bevölkern wilde Natur und Gartenanlagen, und menschliche Besucher genießen hoch oben auf Hochofen 5 den Ausblick übers Revier.
Mit neuester Kameratechnik und exklusiven Einblicken ergründet die Dokumentation das Geheimnis für den Erfolg des Landschaftspark Duisburg-Nord - im Volksmund liebevoll "Lapadu" oder "Landi" genannt. Wir blicken hinter die Kulissen und begleiten Nachtwächter, eine Eventveranstalterin, den Parkleiter, Techniker und Musiker. Der Film zeigt Orte, die der Kunst und Kultur ungeahnte Möglichkeiten bieten. So vergleichen Musiker und Dirigenten die Akustik der ehemaligen Gebläsehalle mit der einer Kathedrale. Ein Sommerkino findet vor der spektakulärsten Lichtinstallation des Landes statt.
Ehemalige Mitarbeiter des Duisburger Thyssenwerkes vermitteln in der Doku das Leben als Stahlarbeiter im Ruhrgebiet zu Hoch- und Krisenzeiten. Und sie erzählen, wie engagierte Bürger den Abriss der Industrieanlagen verhinderten und so den Weg frei machten für einen mehrfach preisgekrönten Landschaftspark. Nirgendwo wird die Geschichte des Reviers so imposant lebendig hier.
Aufgenommen mit einer speziellen Nachtdrohne: Wenn es dunkel wird, lassen 440 Leuchten, LEDs und Fluter das Hochofenwerk kunstvoll erstrahlen.
Wir treffen zudem den Landschaftsarchitekten Peter Latz, der vor 20 Jahren dieses Stück Industriekultur plante. Damals hielten ihn viele für verrückt. Heute ist etwas unmöglich Erscheinendes gelungen: Aus einem Riesenhaufen nutzlos gewordenem Stahl ist ein echter Volkspark für Millionen Menschen geworden." (Text aus: http://www1.wdr.de/fernsehen/geheimnisvolle-orte/sendungen/geheimnis-landschaftspark-duisburg-100.html)

Ein Film von Marika Liebsch
Redaktion: Christiane Mausbach und Gudrun Wolter

Bauerngarten

Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Da mehr als zwei Drittel aller Europäer in Städten leben, haben viele Umweltschutzanstrengungen hier ihren Ursprung. Der Wettbewerb soll Städte zu weiteren Maßnahmen anregen und eine Plattform zur Vorstellung bewährter Verfahren bieten, sowie den Austausch zwischen europäischen Städten voranbringen.
Mehr auf der Internetseite zur Grünen Hauptstadt ...
Auch die BSWR beteiligt sich mit eigenen Veranstaltungen, Umweltbildungs- und Naturschutzprojekten an der "Grünen Hauptstadt Essen"

2. Projektwoche "Natur trifft Kunst"

an der LVR Christoph-Schlingensief Förderschule - Das ForscherCamp wächst

Nachdem im August bereits die 4. Klasse der Christoph-Schlingensief Förderschule in Oberhausen am LVR-Projekt "Natur trifft Kunst" teilgenommen hatte und im Rahmen eines ForscherCamps einen "Sinnesgarten" an der Schule aufbaute, wurde dieses Camp nun erweitert. Die 5. Klasse erforschte ebenfalls in einer Projektwoche Tiere und Pflanzen auf dem Schulhof und dem Schulumfeld. Gemeinsam mit Detlef Kelbassa und Corinna Kuhn von Kelbassa´s Panoptikum setzten sie ihre Erlebnisse künstlerisch um und gestalteten bunte Sitzhocker, einen Fahnenmast und erweiterten den von den Vorgängern angefangenen Zaun und das "Riechregal". Mit großer Begeisterung waren die Schülerinnen und Schüler dabei. Besondere Highlights der Woche waren (unter anderem) die Regenwürmer auf der Hand, der Ausflug zur benachbarten Zeche Sterkrade, sowie das Bohren von Löchern in das bemalte Holz zur Anbringung der Objekte.

Auch die Klasse EP3 beteiligte sich am weiteren Ausbau des Forscher Camps. An einem einzelnen Projekttag gestalteten die Kinder einen bunten Tausendfüßler aus Holz, der direkt im Camp angebracht wurde.

© BSWR

30.08.2016 Projektwoche "Natur trifft Kunst"

an der LVR Christoph-Schlingensief Förderschule

An einem einwöchigen Forscher-Camp nahm die 4. Klasse der Christoph-Schlingensief Förderschule in Oberhausen im vom LVR geförderten Projekt Natur trifft Kunst teil, das die BSWR gemeinsam mir den Künstlern von Kelbassa´s Panoptikum anbietet. In ihrer Projektwoche erforschten die Kinder Tiere und Pflanzen auf ihrem Schulhof und auch auf der benachbarten Zeche Sterkrade. Besonders wichtig dabei: ein ganzheitliches Erlebnis mit möglichst vielen Sinnen, wie z.B. duftenden Pflanzen, Naturfundstücken in der Tastkiste oder dem Sound einer summenden Biene. Damit sich auf dem schon sehr grünen Schulhof aber bald noch mehr Tiere und Pflanzen Wohlfühlen können, legten die Schülerinnen und Schüler einen "Sinnesgarten" rund um das bereits bestehende Insektenhotel auf ihrem Schulgelände an, in dem sich in nächster Zeit eine Wildblumenwiese entwickeln soll. Zur Abtrennung des Gartens auf dem Gelände bauten die Kinder einen bunt bemalten Zaun mit Eingangstor, geschmückt mit Fundstücken aus der Natur.

In Projektwochen mit weiteren Klassen soll der Garten weiter wachsen und bunter werden.

© BSWR

12.07.2016 Nistkästen für die AllbauZukunfsmaler

Presseinformation: Acht Nistkästen für die ersten AllbauZukunftsmaler

Die Hüttmannschule aus Altendorf war die erste Essener Grundschule, in der die Allbau AG im Rahmen ihrer Aktion AllbauZukunftsmaler gemeinsam mit Kindern der Klasse 3a Bilder zur Stadtentwicklung malte. „Zum Auftakt ging es konkret um den Schulweg der Kleinen. Wie stelle ich mir den schönsten Schulweg vor? Soll dieser sicherer werden? Was fehlt?“, erklärt AllbauSozialmanagerin Annette Giesen. Extra dafür verteilte die Allbau AG in der Klasse eigene Zukunftsmaler-Malblöcke und –Wachsmalstifte und organisierte zusätzlich, dass 10 Tage lang die vier kreativsten Bilder bzw. Ideen auf einer Großflächenplakat in der Nähe der Hüttmannschule zu sehen waren.

Aber nicht nur das: der Wunsch der Drittklässler nach mehr Vogelgezwitscher auf ihrem Schulweg war groß. So setzte sich die Allbau AG mit den Experten der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) in Verbindung. Ihr Ornithologe Tobias Rautenberg regte an, Nistkästen entlang der Schulwege der „Hüttmänner“ aufzuhängen, dadurch fördert man die Vermehrung und damit auch den Gesang von Singvögeln in Altendorf. Tobias Rautenberg besuchte nun die Schüler und informierte sie eine Schulstunde lang über heimische Singvögel, deren Lebensweise und den Nestbau. Anhand eines Plakates mit allen heimischen Singvögeln stellte er fest, welche Vögel die Nachwuchsornithologen bereits kennen oder zumindest schon mal gesehen haben.

Danach ging Tobias Rautenberg mit den Schülern, ihrer Lehrerin Carina Frieg und der Annette Giesen Schulwege bzw. Außenflächen der Allbau AG ab, an denen acht Nistkästen installiert worden waren. Die Nistkästen sind geeignet für Höhlenbrüter, wie beispielsweise Meisen, und für Halbhöhlenbrüter, wie beispielsweise Bachstelze, Hausrotschwanz oder Rotkehlchen, da diese in Altendorf besonders häufig vorkommen. Gerade beim Rundgang hatten die Schüler allerhand Fragen und so erhielten sie Informationen und Ratschläge wie diese: Wenn ein Vogel brütet, muss er in Ruhe gelassen werden. Für das Anbringen von Nistkästen dürfen nur Aluminiumnägel verwendet werden, damit bei einer späteren Holzverarbeitung die Sägeblätter nicht kaputt gehen. Und jeder Nagel darf nur zwei Zentimeter in den Baum gehauen werden, damit dieser noch wachsen kann. „Andernfalls würde der Baum beschädigt“, erklärte Tobias Rautenberg. Damit die Eltern bei ihrer Aufzucht des Nachwuchses vor neugierigen Blicken und forschenden Fingern verborgen bleiben, wurden alle Nistkästen durch die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) in einer Höhe von drei bis vier Metern aufgehängt - idealerweise in Richtung Südost. So ist das Einflugloch vor starker Sonneneinstrahlung und frontalen Windböen geschützt. Um zu verhindern, dass es hereinregnet, wird der Nistkasten ein wenig nach vorne geneigt.

Die AllbauZukunftsmaler der Klasse 3a der Hüttmannschule waren am Ende des Rundganges und der tollen Informationen durch die BSWR begeistert und der eine oder andere kündigte an, bereits in den Sommerferien intensiv die mit Hausnummern, Allbau Logo und dem Logo der Hütmmannschule versehenen Nistkästen und deren Treiben zu beobachten. Die Allbau AG und die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet hatten einen handfesten Beitrag zum Thema Stadtteilentwicklung geleistet.

Pressekontakt
Dieter Remy
E-Mail: d.remy@allbau.de
Tel.: 0201/2207-307
Fax: 0201/2207-269
www.allbau.de

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23.06.2016 Wettbewerb „Erlebter Frühling“

Eifrige Frühlingsforscher*innen ausgezeichnet
Gewinner*innen des bundesweiten Kinderwettbewerbs „Erlebter Frühling“ stehen fest

1.800 Kinder in ganz Deutschland sind dem alljährlichen Aufruf der Naturschutzjugend (NAJU) gefolgt und haben den Frühling vor ihrer Haustür erforscht. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den vier Frühlingsboten Stieglitz, Brennnessel, Tagpfauenauge und Grasfrosch.
Immer wieder sind wir begeistert vom Forschergeist und von der Kreativität der teilnehmenden Kinder und Gruppen. Vom akribisch über viele Monate angelegten Forscher*innentagebuch bis zum selbstgeschriebenen und eigens vertonten Schmetterlingssong waren wieder viele Überraschungen dabei“, berichtet Christoph Röttgers, Bundesjugendsprecher der NAJU.

Unter den 110 Einsendungen wurden Preise in den Kategorien Kindergarten, Schule, Kindergruppe und Einzeleinsendungen vergeben.

Platz 2 in der Kategorie Kategorie "Kindergruppe" erreichten die "Die Umweltkenner" der AG der Marienschule aus Oberhausen, eine Gruppe von Linda Trein im Rahmen unserer LVR-Projekte. Im Film „Die Wissenshow für Kids“ der sechs- bis achtjährigen „Umweltkenner“ aus Oberhausen in Nordrhein-Westfalen erfahren die Zuschauer*innen alles Wichtige und Wissenswerte rund um die Brennnessel: warum sie brennt, wie man sie gefahrlos anfassen kann und wie sich sogar Seife aus ihr herstellen lässt.

Die Kinder waren in der Natur unterwegs und haben die Besonderheiten der vier Frühlingsboten mit allen Sinnen erforscht. Das ist wichtig, denn nur was man kennt, kann man auch schützen. Und so werden aus kleinen Frühlingsforscher*innen begeisterte Naturschützer*innen“, so Röttgers weiter. Forscherrucksäcke, Experimentierkästen und viele weitere Preise sind in diesen Tagen per Post unterwegs zu den Gewinnergruppen.

23.06.2016 Wilhelm-Busch Schule

Natur trifft Kunst Lebensraum Baum an der Wilhelm-Busch Schule
Im Projekt "Natur trifft Kunst" erforschten die Schülerinnen und Schüler der Rabenklasse der Wilhelm-Busch Schule an mehreren Terminen den "Lebensraum Baum" im Witthausbusch in Mülheim an der Ruhr. Sie fanden heraus aus welchen Teilen ein Baum aufgebaut ist und welche Funktion diese haben, suchten Tiere an Blättern, Zweigen und Stämmen und sammelten besondere Teile von Bäumen (Zweige, Früchte, Samen, Wurzeln) als ihre "Schätze". Aus diesen Erlebnissen und Fundstücken erschufen die Kinder dann gemeinsam mit Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa (Kelbassa´s Panoptikum) ihren "Lebensraum Baum" als buntes Kunstwerk auf dem Schulhof. Dieses Objekt wird die Klasse nun täglich an ihre Ausflüge in den Wald erinnern.

© BSWR

20.06.2016 Landschaftspark Duisburg Nord

Tag der Artenvielfalt im Landschaftspark
Der traditionelle Tag der Artenvielfalt im Rahmen der Duisburger Umwelttage fand am 20.06. im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. Sechs siebte- und achte Klassen Duisburger Gesamtschulen und Gymnasien untersuchten an diesem Tag die Artenvielfalt auf dem ehemaligen Hüttengelände. Mittels GPS-Ralley suchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Forscherstationen auf und untersuchten Flora, Fauna und Bodenverhältnisse im Landschaftspark. Wie viele Pflanzenarten wachsen im Landschaftspark? Gibt es Horizonte auch unter der Erde? Warum gibt es so viele Neubürger unter der Pflanzen? Oder was ist eine Fangmaske? Ist nur eine Auswahl an Fragen, die von den Teilnehmern im Laufe des Vormittags erforscht wurden.

© BSWR

18.06.2016 Umweltmarkt in Duisburg

Duisburger Umweltmarkt 2016

Beim Duisburger Umweltmarkt auf der Königstraße war die BSWR am 18.06. mit einem Informationsstand vertreten und beteiligte sich in diesem Rahmen am von der NUA injizierten "Bodenaktionstag". Am Stand der Station konnten Jung und Alt ihr Wissen bei einem Bodenquiz unter Beweis stellen und lebende Blindschleichen in einem Terrarium beobachten und mit viel Mut sogar auf die Hand nehmen.

21.05.2016 Multiplikatorenfortbildung

Natur trifft Kunst
Zu dem vom LVR geförderten Projekt fand am 21.05.2016 zum ersten Mal eine Multiplikatorenfortbildung für interessierte Lehrer, Umweltbildner, Erzieher und sonstige Interessierte statt. Den 11 Teilnehmern wurden bei strahlendem Sonnenschein im Witthausbusch in Mülheim an der Ruhr nicht nur die Schwerpunkte und Ziele im Projekt Natur trifft Kunst näher gebracht, sondern allgemein auch die Arbeit der BSWR in der Umweltbildung sowie von Kelbassa´s Panoptikum vorgestellt. Insgesamt gab es bei der bunt gemischten Gruppen einen hilfreichen Erfahrungsaustausch und rege Diskussionen.

© BSWR

05.05.2016 Fair Flair Markt

in Mülheim lockt die Massen
Der Fair Flair Markt in den Ruhranlagen in Mülheim an der Ruhr fand am 05.05. zum zweiten mal statt. Auch die BSWR war auf dem Markt, bei dem unterschiedliche Anbieter gutes und faires aus der Region präsentieren, mit einem Stand vertreten. Hier konnten sich die Besucher über die Arbeit der BSWR informieren und an einem Terrarium echte Blindschleichen bestaunen und auch anfassen. Ein echtes Erlebnis für Groß und Klein! Aufgrund des tollen Frühlingswetters war der Markt sehr gut besucht.

© BSWR

Letzte Änderung am Freitag, 1. März 2019 um 15:01:37 Uhr.

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