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ab sofort: Bundesfreiwilligendienstler m/w/d
info@bswr.de oder Tel.: 0208/4686090

Bundesfreiwilligendienst

Amphibienschutzzaun

Schwerpunkt des Einsatzes ist der praktische Naturschutz insbesondere zur tatkräftigen Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitglieder bei Arbeiten im Gelände (Betreuung von Amphibienschutzzäune, Kopfbaumschnitt, Pflanzaktionen, Grünlandmahd, Zaunreparaturen, Schutzgebietsbetreuungen, kleinere Kartierungen etc.). Dazu kommen Fahrdienste und organisatorische Angelegenheiten sowie die Betreuung der Maschinen wie Freischneider, Balkenmäher, Motorsäge und der Dienstfahrzeuge. Außerdem schließt die Tätigkeit die Mitwirkung im Bereich der Umweltbildung (Betreuung von Schulklassen bei Exkursionen, Mitwirkung bei Umweltmärkten etc.) ein.

Spende der Energieversorgung Oberhausen AG

Scheckübergabe

Dank einer Spende der evo, aus dem Erlös der diesjährigen Jahreseditionstasse (Igel) der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) freuen wir uns über 2.500 Euro, die in den Herbstferien einem Umweltbildungsprojekt zugute kommen. In zwei Workshops für Kinder werden Winterquartiere für heimische Igel gebaut. Gleichzeitig geben wir Tipps und Hinweise, wie der heimischen Garten naturnah gestaltet werden kann.
Termin: 14.10 und 15.10.2019
Treffpunkt: Biologische Station Westliches Ruhrgebiet
Uhrzeit: 10:00-13:00 Uhr
Alter: 7-12 Jahre
Kostenlos, dank einer Spende der EVO
Teilnehmer 10 pro Tag
Anmeldung erforderlich: 0178 8110814 oder verena.niehuis@bswr.de
Wichtig:
Abholung des Kindes und ein eigener Garten sind erforderlich!
Informationen werden bei der Anmeldung bekannt gegeben!
Presse-Info der Evo [72 KB]

Halbjahresprogramm 2019

Das 2. Halbjahresprogramm liegt in Umweltbüros, Museen und den VHS der Städte aus.
Hier erhalten sie das Programm als Pdf zum Download ... [713 KB]

01.08.2019 Fledermäuse in Essen

Breitflügelfledermaus

Sebastian Schlag und Marcus Schmitt berichten über Untersuchungen im Jahr 2018 mit Fledermausdetektoren in fünfzehn Habitaten auf dem Stadtgebiet von Essen (und einem in Oberhausen). Neun Arten konnten sie nachweisen. Die aktuellen Befunde werden vor dem Hintergrund älterer Verbreitungsdaten aus der Region diskutiert. Lesen Sie mehr ...

23.07.2019 Büffelzikaden im Ruhrgebiet

Amerikanische Büffelzikade

Thomas Hörren, Julian Enß und Sven Bodingbauer berichten in einer aktuellen Online-Publikation über das Vorkommen der Amerikanischen Büffelzikade im Ruhrgebiet. Lesen sie mehr ...

Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht für das Jahr 2018 liegt jetzt gedruckt vor und kann als hier als Pdf heruntergeladen werden.

Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland

Die BSWR gibt Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland
Pünktlich zum Beginn der Vegetationsperiode stellen wir eine Anleitung zur ökologischen Aufwertung von Grünland für Landwirte, Behörden, Naturschutzverbände oder Privatpersonen bereit. Hierbei werden spezielle Saatgut-Zusammenstellungen (inkl. Artenlisten) für das westliche Ruhrgebiet (differenziert nach Naturräumen und Feuchtestufen) empfohlen. Die Einzellisten sind zusätzlich als pdf verfügbar.
mehr zum Download ...

04.04.2019 Pflanzaktion in der Heisinger Ruhraue

Pflanzaktion mit der Schule am Wasserturm

Im FFH-Gebiet Heisinger Ruhraue in Essen hat die BSWR eine zweite Ersatz-Nachpflanzung eines Auwaldes durchgeführt. Insgesamt wurden 750 Bäume unterschiedlicher Arten gepflanzt. Grund dafür ist zum einen eine Steigerung der Biodiversität in einem bedeutenden Natura-2000 Gebiet, zum anderen aber auch das Zurückdrängen von Neophyten wie dem Riesenbärenklau durch Beschattung.

Zum Zweiten Mal nahm die Schule am Wasserturm (Kopperationspartner der Umweltbildung) aus dem Essener Südostviertel teil.
Herr Bega (Schulleiter), die Lehrerinnen und 24 Viertklässler pflanzten am 4. April 2019 in der Ruhraue 300 junge Bäume an.
Unterstützt wurde die Klasse 4a von der BSWR, Frau Simone Raskob, Beigeordneten für Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen, sowie dem Umweltamt der Stadt Essen. Allen Beteiligten, insbesondere die Kinder, waren mit großem Eifer und Begeisterung hat die Aktion sehr viel Freude bereitet.

Angestoßen wurde die Pflanzaktion von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Essen, gefördert von der Bezirksregierung Düsseldorf.

Presseartikel

11.04.2019 Bsal: Flyer und Vortrag abrufen

Feuersalamander

Die Situation des Feuersalamanders ist dramatisch. Der Salamanderfresserpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) wurde inzwischen an vielen Stellen im Ruhrgebiet festgestellt. Im Ruhrgebiet liegen bislang Nachweise aus Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Witten vor. In Teilen Essens ist der Feuersalamander inzwischen verschwunden. Wir müssen mit einem großflächigen Verschwinden der Art rechnen. Betroffen sind aber auch die heimischen Molche.
Mehr Informationen, ein Flyer und ein Vortrag zum Thema können auf dieser Homepage abgerufen werden ...

28.03.2019 LVR-Projekt zu historischer Wiese

Wiesen-Einssat

LVR-Projekt: Entwicklung einer artenreichen Glatthaferwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr

Artenreiche, bunte Wiesen mit einer typischen Zusammensetzung an Gräsern und Beikräutern sind nicht nur im Ruhrgebiet extrem selten geworden, sondern landesweit bedroht. Dabei ist gerade das Vorhandensein von solchem Grünland eine wesentliche Grundlage für die Biodiversität einer Region, sowohl im Bereich der Pflanzen, als auch für eine Vielzahl von Tieren, z. B. Insekten.

Der Auberg im Süden von Mülheim an der Ruhr ist ein ehemaliger militärischer Standortübungsplatz, der sich heute im Besitz des Regionalverbands Ruhr befindet und größtenteils als NSG ausgewiesen ist. Das Gebiet ist hauptsächlich durch Grünland geprägt, welches sehr gut durch die Biologische Station untersucht ist. Am Auberg befinden sich einige artenreiche, überregional außerordentlich wertvolle Feuchtwiesen, unter anderem eine Wiese auf der auch Orchideen wachsen. Das trockene Grünland hingegen ist trotz verschiedener Maßnahmen und Auflagen relativ artenarm. Obwohl die Standortbedingungen geeignet sind, ist offensichtlich keine entsprechende Samenbank mehr existent, aus der die Grünlandkräuter reaktiviert werden könnten. Hier greift das vorliegende Projekt.

In einem ersten Schritt wurden Literaturquellen ausgewertet, aus denen hervorgeht, welche Pflanzen ehemals in den Wiesen am Auberg und in der näheren Umgebung vorhanden waren. Es wurde eine Artenliste erstellt, die einen gut belegten historischen Zustand des lokalen Grünlandes wiedergibt. Basierend auf dieser Liste wurde im zweiten Schritt eine Saatgutmischung aus Regiosaatgut zusammengestellt.

Als Projektfläche wurde eine Wiese ausgewählt, die relativ artenarm ist, aber auch weitgehend frei von Störzeigern wie Stumpfblättriger Ampfer oder Jakobs-Greiskraut. Außerdem liegt die Maßnahmenfläche günstig einsehbar an einer Wegekreuzung, sodass Spaziergänger die weitere Entwicklung der Fläche beobachten können. Informationen zum Projekt bietet dort eine stabile Tafel.

Ende März war es soweit: Durch einen Landwirt wurden zwei Streifen von 6 m Breite und ca. 100 m Länge umgebrochen und maschinell eingesäht. In den nächsten Wochen wird die Saat keimen, mit ihr aber auch vorhandene Samen unerwünschter Kräuter. Bis sich der Bestand zu einer artenreichen Wiese entwickelt, in der mehrjährige Arten dominieren, kann es durchaus mehrere Jahre dauern. Da die Streifen im 90°-Winkel zur Mahdrichtung angelegt wurden, können sich die Pflanzen anschließend in die angrenzende Wiese ausbreiten. Diese wird zukünftig weiterhin naturschutzkonform durch zweimalige Mahd gepflegt, nicht gedüngt und die Bestandentwicklung durch ein wissenschaftliches Monitoring begleitet.

Letzte Änderung am Freitag, 6. September 2019 um 13:32:19 Uhr.

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