19 Die Japanische Lärche (Larix kaempferi)


max. Höhe: 30 Meter

Verbreitung
Die Japanische Lärche stammt ursprünglich aus Nordostasien und wurde 1861 in Deutschland eingeführt. Sie wird in weiten Teilen Europas angepflanzt. Ein forstlicher Schwerpunkt liegt in luftfeuchten Regionen Norddeutschlands und Dänemarks. Ansonsten findet man sie als Ziergehölz in Parks und großen Gärten.

Standort
Die japanische Lärche bevorzugt sonnige frische bis feuchte Standorte.

Biologie
Die Nadeln stehen an Kurztrieben zu 20 bis 40 Stück in rosettig angeordneten Büscheln, an Langtrieben einzeln schraubig angeordnet. Sie sind beiderseits bläulichgrün, 20-35 mm lang, weich. Der Unterschied zur Europäischen Lärche ist am besten an der Farbe des Triebes zu erkennen: Während die Europäische Lärche helle, gelbe Triebe hat, schimmern die Zweige der Japanischen Lärche rötlich. Die Zapfen sind braun, fast kugelig und bis 4 cm lang. Sie stehen aufrecht, sind rundlich und bei Reife erscheinen die Schuppen am Rand nach außen umgerollt, im Gegensatz zur Europäischen Lärche, bei der die Zapfenschuppen nicht umgerollt sind. Die Krone wirkt bei der Japanischen Lärche deutlich sperriger. Da sie gegen den Lärchenkrebs (ein Pilz) deutlich unempfindlicher ist, hat sie bei uns häufig die Europäische Lärche ersetzt, die allerdings in Norddeutschland auch nicht heimisch ist.

Verwendung
Durch den häufig geraden Wuchs werden die Lärchen gerne für lange Holznutzungen verwandt. Die Japanische Lärche hat allerdings durch die deutlich stärkeren Äste eine geringe Qualität.

Wissenswertes
Durch die Kreuzung der Japanischen mit der Europäischen Lärche wurden deren Vorteile – gutes Holz und geringe Anfälligkeit gegen den Lärchenkrebs – herausgezüchtet.

Letzte Änderung am Montag, 24. September 2018 um 17:51:15 Uhr.

seit dem 25.11.2015

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