21 Die Weymouths-Kiefer (Pinus strobus)


max. Höhe:
50 Meter

Verbreitung
Die Weymouths-Kiefer oder Strobe stammt ursprünglich aus dem nordöstlichen Nordamerika (hier heißt die Art „Eastern White Pine"). Sie wurde erstmals zu Beginn des 18. Jahrhunderts von dem englischen Lord Weymouth auf seinem Gut in Wiltshire angepflanzt und gelangte wenige Jahre später nach Mitteleuropa.

Standort
Der Baum stellt nur geringe Ansprüche an den Boden, ist aber durch einige Schädlinge (Insekten sowie Pilze, insbesondere durch den Stroben-Blasenrost) gefährdet. Nichtsdestotrotz verwildert er auch, allerdings nicht in dem Umfang wie die Wald-Kiefer.

Biologie
Gut erkennbar ist sie an den 10 cm langen Nadeln, die bei ihr zu fünft angeordnet sind. Daran kann man sie von der Wald-Kiefer (2 Nadeln, 5 cm), Schwarz-Kiefer (2 Nadeln, 12 cm) oder Gelb-Kiefer (3 Nadeln, 18 cm) unterscheiden. Die Nadeln sind auffällig graugrün (anders als bei den anderen Kiefern), sehr dünn und weich, weswegen die Zweige auf dem Weihnachtsmarkt unter dem Namen „Seidenkiefer" gehandelt werden. Der längliche, bis 20 cm lange Zapfen ist sehr viel lockerer als der kleine, rundliche Zapfen der Wald-Kiefer.

Verwendung
Früher war sie durch ihren geraden Wuchs der Baum für die Schiffsmasten. Die heutige Verwendung liegt eher beim Kisten- oder Modellholz. Das Holz wird außerdem bevorzugt im Bau von Bienenkästen verwendet, da es leicht ist und eine gute Temperaturisolierung bietet.

Wissenswertes
In ihrer Heimat kann die Weymouths-Kiefer bis zu 50 m, bei uns etwa 30 m hoch werden und einen Umfang von 2 m erreichen.

Letzte Änderung am Dienstag, 10. Juli 2018 um 11:58:53 Uhr.

seit dem 25.11.2015

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