28 Das Wald-Geißblatt (Lonicera periclymenum)


Besonders zur Vegetationszeit lässt sich hier diese Liane entdecken, die sich um die Rot-Eiche links windet.

Das Wald-Geißblatt gehört zu den Gehölzen, auch wenn es viele wegen seines relativ zarten Aussehens eher zu den Kräutern stellen würden. Übrigens winden sich die Stängel immer rechtsherum und können ausnahmsweise sogar die umschlungene Pflanze abschnüren. Die Zweige sind innen hohl, um Gewicht zu sparen, so dass diese Pflanze bis zu 10 m hoch wachsen kann. Die oben grünen und unten bräunlichen Blätter stehen einander gegenüber.

Die auffallend lang gestielten, großen Blütenstände befinden sich von Juli bis August an den Triebspitzen. Sie sind trichterförmig und gelblichweiß. Am Tage duften sie nur schwach, aber nachts öffnen sie sich und verbreiten einen würzigen, sehr kräftigen Wohlgeruch. Da der Nektar am Grund der langen Kronröhre versteckt ist, kann er nur von langrüsseligen Insekten erreicht werden. Das sind vorwiegend die Nachtfalter, die vom Duft angelockt die Blüten bestäuben. Später im Jahr bilden sich dunkelrote giftige Früchte N.

Letzte Änderung am Dienstag, 29. Mai 2018 um 10:20:33 Uhr.

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