32 Der Fichtenforst


Dieser 9.000 qm; große Fichtenbestand aus dem Jahre 1964 wurde ursprünglich als Sichtschutz für das dahinter liegende Bachbiotop angepflanzt, sind dort doch immer wieder Tiere, die eine Scheu vor dem Wanderweg zeigen, versteckt.

Fichten werden gern als Sichtschutz verwandt, wachsen sie doch innerhalb von drei Jahren zu einer undurchdringlichen Hecke zusammen. Später verliert sich diese Funktion, wenn die unteren Äste absterben. Daher wird dieser Fichtenstreifen im Laufe der nächsten Jahre auch durch das naturnähere Laubholz ersetzt, das bereits z. T. unter den Fichten aufkommt. Dieser kleine Bestand hatte im Jahre 2000 etwa 204 m3 Holz (227 m3/ha). Jedes Jahr wachsen ca. 13 m3 nach. Davon werden alle 5 Jahre etwa 50 m3 geerntet. Es bleiben also nach einer Ernte 15 m3 mehr Holz im Wald als vorher. Wo ist das sonst möglich?

Lediglich die Anzahl der Bäume verringert sich im Laufe der Jahre, bis im Alter nur noch wenige, starke Bäume übrig bleiben.

Letzte Änderung am Dienstag, 29. Mai 2018 um 10:20:35 Uhr.

seit dem 25.11.2015

Zugriffe heute: 2 - gesamt: 889.