33 Die Wiedervernässung

Diese Erlenaue ist ein besonders wertvoller Bereich des Naturschutzgebietes. Nicht nur ein kleiner Flachlandbach fließt durch den Bestand, links und rechts davon konnte sich auch bereits seit vielen Jahren eine natürliche Vegetation entwickeln. Wie auf Großtafel 9 bereits erläutert ist, soll hier der optimale Zustand einer Erlenaue gezeigt werden.

Wiedervernäster Erlenwald

Derzeit wird die Aue noch beeinträchtigt von dem Grabenlauf, der sich bereits tief in den Boden eingeschnitten hat und damit die Randbereiche zu sehr austrocknet. Daher ist geplant, in den nächsten Jahren die Wiedervernässung des Bestandes langsam zu steigern, um einen stetigen Wechsel zu den feuchtigkeitsliebenden Kräutern und Moosen zu erreichen. Dazu wird der Graben ca. 5 m von diesem Weg entfernt Zentimeter für Zentimeter höher angestaut. Der Abstand vom Weg ist erforderlich, um das Wegefundament nicht zu gefährden.

Das Wasser wird sich im Laufe der Jahre immer weiter in die Erlenaue hineinziehen, so dass ein Befahren und damit die Ernte von Bäumen ausgeschlossen sind. Dieser Wald soll mit Ausnahme von Bäumen, die den Weg gefährden, ungestört wachsen können.

Bitte beobachten Sie die Entwicklung nur von diesem Weg aus, die sich langsam ansiedelnden Sumpfpflanzen nehmen sonst nachhaltig Schaden. Typische Vernässungszeiger, die frühzeitig auftreten, sind Winkel-Seggen (Carex remota), Flatter-Binse (Juncus effusus) und Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris).

Letzte Änderung am Dienstag, 10. Juli 2018 um 11:59:03 Uhr.

seit dem 25.11.2015

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