43 Der Rote Hartriegel (Cornus sanguinea)


Der Strauch links neben dieser Stiel-Eiche ist an seinen Blättern mit den bogig verlaufenden Blattadern gut zu erkennen. Im Frühjahr blüht er weiß in doldenähnlichen Blütenständen und lockt viele Insekten zur Bestäubung an. Ab August bilden sich die blauschwarzen Steinfrüchte, die eine willkommene Nahrung für Vögel und andere Wildtiere sind. Im Herbst trägt er blutrote Blätter (deshalb wird er mitunter auch Blutroter Hartriegel genannt). Sein Holz wird wegen seiner Härte und Festigkeit gerne zum Drechseln verwandt. Dieses Prachtexemplar hat ungefähr die maximale Höhe von 4 m erreicht.

Gewöhnlich bewohnt der Rote Hartriegel basenreiche Böden, die verschiedene Trockenheitsstufen aufweisen können. Durch Anpflanzungen ist er inzwischen auch auf anderen Böden weit verbreitet und verwildert reichlich. Unterschiede in der Behaarung der Blattunterseite können teilweise belegen, ob es sich um ein einheimisches oder angepflanztes/verwildertes Vorkommen handelt, da es sich hier um verschiedene Unterarten des Roten Hartriegels (vielleicht auch nahe verwandte Arten) handelt.

Letzte Änderung am Dienstag, 10. Juli 2018 um 11:59:12 Uhr.

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