45 Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii)


max. Alter: 1000 Jahre

max. Höhe:
80 Meter

Verbreitung
Die Douglasie kam vor den Eiszeiten auch bei uns vor, ist aber dann ausgestorben. Heut zu Tage ist sie der häufigste fremdländische Forstbaum Mitteleuropas. Die heute hier angepflanzten Exemplare wurden 1828 in Europa eingeführt. In Nordamerika ist die Douglasie der wichtigste Baum für die Holzwirtschaft.

Standort
Die Douglasie stellt geringe Ansprüche an die Böden. Die besten Wuchsleistungen sind von der Douglasie auf nicht oder nur gering vernässten, lehmig-sandigen Böden zu erwarten, die einen günstigen Wasserhaushalt aufweisen und tiefgründig durchwurzelbar sind. Da die Douglasie geringe Ansprüche an die Wasserversorgung stellt, bietet sie sich ferner für sandige Standorte an. Dass die Douglasie auf diesen Standorten nicht ihr bestes Wachstum zeigt, wirkt sich auf die Holzqualität eher positiv aus. Normalerweise finden wir eine Herzwurzel. Auf vernässten Standorten, wie hier im Hiesfelder Wald, bildet die Douglasie aber ein flaches Wurzelsystem aus und ist dann stark windwurfgefährdet.

Biologie
Charakteristisch sind die Zapfen. Mit ihrer an eine Schlangenzunge erinnernden dreizackigen Deckschuppe sind sie unverwechselbar.

Verwendung
Das Holz der Douglasie spielt wirtschaftlich keine große Rolle und wird teilweise als Dielenboden verwendet. (http://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/holz/verarbeitung/fva_douglasienholz/index_DE

Wissenswertes
Dieser schnell wachsende Nadelbaum hat nach Orange duftende, weiche Nadeln, die zur Adventszeit in keinem Gesteck fehlen dürfen.
Positiv zu bewerten ist die gut abbaubare Streu. Von der Nadelstreu der Douglasie geht keine Tendenz zur Rohhumusbildung und Bodenversauerung aus wie bei anderen Nadelbäumen.
An dieser Stelle wurde die Douglasie mit ihren wintergrünen Zweigen vorwiegend aus landschaftsästhetischen Gründen gepflanzt.

Letzte Änderung am Dienstag, 29. Mai 2018 um 10:20:49 Uhr.

seit dem 25.11.2015

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