7 Der Wild-Apfel (Malus sylvestris)


Baum des Jahres: 2013

max. Alter: ~ 100 Jahre

max. Höhe:
10 Meter

Verbreitung
Malus sylvestris ist verbreitet in Mitteleuropa, jedoch mittlerweile extrem selten

Standort
Der einheimische Wild-Apfel ist selten geworden. Er ist ein Bewohner von weniger schattigen, meist feuchten oder periodisch vernässten Waldstellen (z.B. am Rand von Bruchwäldern) und Waldrändern und tritt meist einzeln oder in kleinen Gruppen auf. Wegen seiner unregelmäßigen Wuchsform und seinem scheinbar geringen Nutzwert wurde er früher häufig als „krummer Strauch" von Waldbesitzern umgesägt. Für die Tiere des Waldes stellen die Früchte eine regelmäßige vitaminreiche Ergänzung der Nahrung dar.

Biologie
Um den Wild-Apfel vom Kultur-Apfel zu unterscheiden, sollten vor allem die Blätter, Blüten und Früchte betrachtet werden. Die Blätter sind kahl und besitzen meist ein einseitig verbogenes ausgezogenes Blattspitzchen. Die Blüten sind meist nicht behaart oder besitzen eine sehr spärliche Behaarung. Die Früchte sind rundlicher als die eines Kultur-Apfelbaumes und besitzen einen Durchmesser von höchstens 3 cm (http://baum-des-jahres.de/index.php?id=583). Die Zweige der Sträucher oder kleinen Bäume (bis maximal 10 m) besitzen Dornen.

Verwendung
Er hat schon in prähistorischer Zeit als Wildobst Verwendung gefunden. Für den verwöhnten Gaumen heutzutage ist der herb-saure Geschmack in Verbindung mit dem harten Fruchtfleisch allerdings äußerst gewöhnungsbedürftig, weshalb die Früchte sich nur verarbeitet genießen lassen, z.B. als Gelee (im FFH-Gebiet dürfen allerdings keine Äpfel gepflückt oder aufgelesen werden).

Verwendung
Er hat schon in prähistorischer Zeit als Wildobst Verwendung gefunden. Für den verwöhnten Gaumen heutzutage ist der herb-saure Geschmack in Verbindung mit dem harten Fruchtfleisch allerdings äußerst gewöhnungsbedürftig, weshalb die Früchte sich nur verarbeitet genießen lassen, z.B. als Gelee (im FFH-Gebiet dürfen allerdings keine Äpfel gepflückt oder aufgelesen werden).

Wissenswertes
Lateinisch „Malus“ für Apfel und „sylvestris“ für Wald, da er meist im Wald zu finden ist.

Wie viel der bei uns einheimische Wild- oder Holz-Apfel (wegen der harten Früchte!) zur Entstehung der Kultur-Äpfel beigetragen hat, ist umstritten. Zumindest ein Teil der Sorten scheint jedoch von einer mit dem Wild-Apfel verwandten asiatischen Apfel-Art direkt abzustammen.

Die im Hiesfelder Wald vorkommenden Wild-Äpfel werden aus Naturschutzgründen vorsichtig freigestellt, damit sie nicht in der Konkurrenz mit anderen, im Allgemeinen kräftiger aufwachsenden Bäumen unterliegen, aber auch nicht zu viel Sonne mitbekommen.

Letzte Änderung am Dienstag, 29. Mai 2018 um 10:20:14 Uhr.

seit dem 25.11.2015

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