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Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum)

Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum)

Sympetrum striolatum

Große Heidelibelle

Die Große Heidelibelle kommt in unserer Region häufiger vor: Insgesamt wurden in der Zeit von 2003 bis 2006 knapp 80 Nachweise getätigt. Zu finden ist die Art von Juli bis Oktober insbesondere an stehenden Gewässern aller Art. Größere Populationsdichten finden sich im Bereich der Baggerseen (Duisburger Seenplatte) und an relativ krautarmen Pioniergewässern, z. B. Bergsenkungen. Tendenziell handelt es sich um eine wärmeliebende Art, die – großräumig gesehen – entlang des wärmebegünstigten Rheingrabens besonders häufig vorkommt. Im Ruhrgebiet steht die Art in der Häufigkeit der Blutroten Heidelibelle in nichts nach. Es kommt allerdings zu jährliche Verschiebungen im Verhältnis der Individuenzahl der beiden Arten.

Für die Bestimmung ist ein geschulter Blick erforderlich, da der Verwechslungsgrad mit der Gemeinen Heidelibelle sehr hoch ist. Bei der Großen Heidelibelle endet der schwarze Querstreifen über der Stirn jedoch an den Augen, während er bei der Gemeinen Heidelibelle leicht an den Augen vorbei zieht. Zur genauen Bestimmung eignet sich daher besonders bei den Heidelibellen das Hinzuziehen eines Fernglases oder Keschers. Das Männchen besitzt einen rot gefärbten Hinterleib, während das Weibchen eher bräunlich oder gräulich ist. Tandemstellungen sind bei dieser Art ebenfalls häufig zu beobachten. (Elisa Michel & Martin Schlüpmann)

Letzte Änderung am Donnerstag, 11. April 2019 um 15:56:30 Uhr.

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