Grüne Hauptstadt Europas

Mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ wird eine europäische Stadt ausgezeichnet, die nachweislich hohe Umweltstandards erreicht hat und fortlaufend ehrgeizige Ziele für die weitere Verbesserung des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung verfolgt. Da mehr als zwei Drittel aller Europäer in Städten leben, haben viele Umweltschutzanstrengungen hier ihren Ursprung. Der Wettbewerb soll Städte zu weiteren Maßnahmen anregen und eine Plattform zur Vorstellung bewährter Verfahren bieten, sowie den Austausch zwischen europäischen Städten voranbringen.
Mehr auf der Internetseite zur Grünen Hauptstadt ...

Auch die BSWR beteiligt sich mit eigenen Veranstaltungen, Umweltbildungs- und Naturschutzprojekten an der "Grünen Hauptstadt Essen"

Flora-Fauna-Tag

Exkursionen

  • Exkursion zum Waldkauz 10.2. mehr ...
  • Exkursion "Frühblüher auf dem Gleispark Frintrop" 29.4. mehr ...
  • Botanische Wanderung durch den Schlosspark Borbeck 13.5. mehr ...
  • Was fliegt denn da? Schmetterling und Vögel in der Heisinger Ruhraue Exkursion 18.5. mehr ...
  • Kartierexkursion der Floristischen Kartierung NRW ins Asbachtal 30.5. mehr ...
  • Tag der Artenvielfalt auf Zeche Zollverein 7.7. mehr ...
  • Exkursion in die Heisinger Aue 21.7. mehr ...
  • Insekten in der Heisinger Ruhraue Exkursion 26.8. mehr ...
  • Vogelexkursion in der Heisinger Ruhraue 9.9. mehr ...
  • Heimliche Jäger der Nacht - Fledermausexkursion auf Zeche Zollverein 16.9. mehr ...

Umweltbildung

Regenwurm

Inklusion und Natur erleben

Gruga

  • Inklusion in der Grünen Hauptstadt: in der Gruga – dem zentralen Grünraum in Essen – ermöglicht der barrierefreie Rundweg Erholung und Naturbegegnung für Menschen mit und ohne Behinderung. 2-tägige Veranstaltung 05.-06.10. mehr ...

Live-Kameras in Nistkästen

balzender Star

für Gebäudebrüter an Essener öffentlichen Gebäuden

Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) betreut im Ballungsraum neben den Naturschutzgebieten auch immer die Natur im Siedlungsbereich. Hierzu gehören auch die Wildtiere, die sich im Laufe der Jahrhunderte an das Leben mit den Menschen angepasst haben, indem sie in oder an unseren Bauwerken leben. Dies sind zum Beispiel Vogelarten wie Haussperling oder Mauersegler oder unterschiedliche Fledermausarten. Die Sanierung von Wohngebäuden, insbesondere zur Wärmedämmung, führt jedoch gerade in den letzten Jahren vermehrt zum Verlust vieler dieser Lebensstätten. Um den Arten weiterhin das Leben in unseren Städten zu ermöglichen, werden ihnen an geeigneten Gebäuden neue Lebensräume in Form von Nistkästen angeboten.

Im Jahr der Grünen Hauptstadt wird die BSWR nun in Zusammenarbeit mit der Allbau AG an einem von deren Schulgebäuden Nistkästen anbringen. Dies soll so rechtzeitig im Frühjahr erfolgen, dass noch 2017 mit dem Einzug von Brutvögeln zu rechnen ist.

Von außen ist jedoch neben der Balz nur das Ein- und Ausfliegen der fütternden Elternvögel zu beobachten. Erst wenn die Jungvögel die Nistkästen verlassen und selbst fliegen lernen, sind sie für den normalen Beobachter zu sehen. Um schon zuvor einen Einblick in die Kinderstube zu ermöglichen, werden in einigen der Kästen Kameras installiert, die live Bilder/Filme aus dem Familienleben übertragen.

Es ist geplant, drei Kameras zu installieren, jedoch alle an derselben Schule, damit sicher gestellt ist, dass auch wenn einzelne Kästen nicht von Brutvögeln besetzt werden, mindestens ein oder zwei Kameras Bilder liefern. Die technische Umsetzung richtet sich nach den Gegebenheiten an der jeweiligen Schule, also ob eine Übertragung der Bilder beispielsweise lokal auf einen Computer in die Schule stattfindet oder ins Internet. Die technische Betreuung der Kameras übernimmt die BSWR im Rahmen dieses Projektes für das Jahr 2017.

Derzeit läuft die Suche nach einem geeigneten Standort. Hierbei richtet sich die Suche neben der räumlichen Eignung und der Bereitschaft, Kästen zu installieren, auch auf ein Interesse der Lehrer / Betreuer, das sichtbar werdende Brutgeschehen im Unterricht oder eine AG fachlich zu begleiten. Die BSWR kann hierbei Hilfestellung leisten, eine kontinuierliche fachliche Betreuung vor Ort ist jedoch nicht vorgesehen.

Die Teilnahme ist für die Schulen kostenlos.

Letzte Änderung am Dienstag, 21. März 2017 um 10:00:15 Uhr.

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