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Umweltbildung für Kinder und Jugendliche

Ziel dieses Projektes ist die Förderung des Umwelt- und Naturverständnisses für Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund. Daher wurden Kooperationen mit Schulen geschlossen, die einen vergleichsweise hohen Anteil an Migranten aufweisen. In regelmäßigen außerschulischen Aktionen werden die SchülerInnen durch die BSWR zu verschiedenen Themen der Natur im unmittelbaren Umfeld der Schulen informiert und zu selbstständigem Lernen angeleitet.
Als Kooperationspartner in Duisburg konnte die Gesamtschule im Ortsteil Meiderich gewonnen werden. Die Biologische Station betreute bislang SchülerInnen der Jahrgangsstufe 6 mit einem schulischen Schwerpunkt auf den naturwissenschaftlichen Fächern. In zweiwöchigem Abstand besuchten die Kinder alle 14 Tage zusammen mit Mitarbeitern der Biologischen Station außerschulische Lernorte im Stadtgebiet von Duisburg. Örtlicher Schwerpunkt des Umweltunterrichtes ist der Landschaftspark-Nord, in unmittelbarer Nähe der Gesamtschule Meiderich. Diese Industriebrache ist ein spannender Lebensraum mit vielen Besonderheiten auf dem interessante Themen umgesetzt werden können. ...mehr
Ein weiterer Kontakt in Duisburg wurde mit der Grundschule in der Gartenstraße hergestellt. Hier werden im ersten Halbjahr 2009 die Klassen 2a und 2b im wöchentlichen Wechsel von der Biologischen Station betreut. Außerschulischer Lernort wird auf Grund der räumlichen Nähe ebenfalls der Landschaftspark Duisburg-Nord sein. In der Dependance der Biologischen Station, die sich hier befindet bietet sich die Gelegenheit den Umweltunterricht in Form von Naturtagebüchern aufzuarbeiten, um eine Nachhaltigkeit zu gewehrleisten.
Kooperationspartner in der Stadt Mülheim an der Ruhr ist die Grundschule an der Zunftmeisterstraße. In den Herbstferien 2008 hat die Biologische Station zwei Wochen am Stück jeweils vier Stunden täglich mit 16 Kindern der Grundschule außerschulische Lernorte in der Umgebung der Schule aufgesucht. Die in der Nähe gelegene Ruhraue bot spannende Einblicke in die Vegetation und hier kamen auch die Insektenforscher auf ihre Kosten. Vom Bau eines Ohrenkneiferhotels bis zum Verbacken der selbst gesammelten Brombeeren waren die Kinder mit Freude und Eifer bei der Sache.
An der Dietrich-Bonhoeffer Grundschule in Oberhausen wird seit Mitte 2008 Umweltunterricht von der Biologischen Station durchgeführt. Die Kinder der ersten Klasse haben alle 2 Wochen die Gelegenheit zu Umwelterfahrungen an außerschulischen Lernorten in der Umgebung der Schule im Rahmen des Vormittagsunterrichts. Als außerschulische Lernorte bieten sich der nahegelegene Elpenbach, der Antonipark und die Sterkrader Heide an.
Die Hüttmannschule, eine Grundschule im Stadtteil Essen-Altendorf, konnte in das Projekt mit eingebunden werden. Dort erhalten die Kinder im Rahmen des Offenen Ganztags seit August 2008, in einem 14-tägigen Rhythmus für ein komplettes Schuljahr Umweltunterricht von der Biologischen Station.
Das Umweltbildungsangebot der Biologischen Station an den Schulen wird sehr gut angenommen und als große Bereicherung gesehen. Diese Art des Unterrichts macht den Kindern großen Spaß, weil sie selber agieren und entdecken können. Auffällig ist das geringe Wissen um die Umwelt bei den Kindern und die oft ängstliche Herangehensweise.