Rekonstruktion einer historischen Wiese

Entwicklung einer artenreichen Glatthaferwiese

Artenreiche Wiese

Auberg in Mülheim an der Ruhr

Artenreiche, bunte Wiesen mit einer typischen Zusammensetzung an Gräsern und Beikräutern sind nicht nur im Ruhrgebiet extrem selten geworden, sondern landesweit bedroht. Dabei ist gerade das Vorhandensein von solchem Grünland eine wesentliche Grundlage für die Biodiversität einer Region, sowohl im Bereich der Pflanzen, als auch für eine Vielzahl von Tieren, z. B. Insekten.

Der Auberg im Süden von Mülheim an der Ruhr ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz, der sich heute im Besitz des Regionalverbands Ruhr befindet und größtenteils als NSG ausgewiesen ist. Er liegt naturräumlich zwar noch im Süderbergland, jedoch grenzen sowohl das Niederrheinische Tiefland, als auch die westfälische Bucht nur wenige Kilometer entfernt an.

Das Gebiet ist hauptsächlich durch Grünland geprägt, welches sehr gut durch die Biologische Station untersucht ist. Am Auberg befinden sich einige überregional außerordentlich wertvolle und artenreiche Feuchtwiesen, unter anderem die Orchideenwiese. Das trockene Grünland hingegen ist trotz verschiedener Maßnahmen und landwirtschaftlicher Auflagen relativ artenarm. Obwohl die Standortbedingungen geeignet sind, ist offensichtlich keine entsprechende Samenbank von Beikräutern mehr vorhanden, aus der die Grünlandkräuter reaktiviert werden könnten. Hier greift das vorliegende Projekt.

Literaturrecherche und Flächenauswahl

Vor der praktischen Maßnahme stand jedoch die Theorie. Aus Datenbanken, Büchern und Zeitschriftenartikeln über die Flora der Region wurden Arten herausgefiltert, die typisch für die bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts noch durchweg artenreichen Glatthaferwiesen waren. Es wurde somit eine Artenliste erstellt, die einen gut belegten historischen Zustand des lokalen Grünlandes wiedergibt. Basierend auf dieser Liste wurde im zweiten Schritt eine Saatgutmischung aus Regiosaatgut zusammengestellt

Als Projektfläche wurde eine Wiese ausgewählt, die relativ artenarm ist, aber auch weitgehend frei von Störzeigern wie Stumpfblättriger Ampfer oder Jakobs-Greiskraut. Außerdem liegt die Fläche günstig an einer Wegekreuzung, sodass Spaziergänger die Maßnahme und die weitere Entwicklung der Fläche beobachten können. Hierzu wurde direkt zum Projektbeginn ein stabiles Informationsschild zu den Hintergründen des Projekts aufgestellt.

Bodenvorbereitung und Einsaat

März Einsaat

Ende März war es endlich soweit: Die Einsaat fand statt. Es wurden durch den Landwirt, der gleichzeitig auch der Pächter der Fläche ist und sie zukünftig bewirtschaften wird, auf der Wiese zwei Streifen von 6 m Breite und ca. 100 m Länge mit einer Fräse umgebrochen.

Mittels einer Saatmaschine wurden die Samen anschließend aufgebracht und mit einer Walze an den Boden angedrückt. Da die Streifen im 90°-Winkel zur Mahdrichtung angelegt wurden, können sich die Wiesenpflanzen zukünftig in die angrenzende Wiese ausbreiten. Diese wird weiterhin naturschutzkonform durch zweimalige Mahd gepflegt und nicht gedüngt. Das Heu dient in erster Linie als Futter für Pferde.

Kontrolle und Monitoring

Erste Erfolgskontrolle und Einrichtung der Dauermonitoringflächen

Schon nach einigen Wochen konnten die ersten Keimlinge der neuen Wiesenkräuter in den Streifen beobachtet werden: Gewöhnliches Ferkelkraut, Schafgarbe, Knolliger Hahnenfuß und Wiesenknopf waren eindeutig erkennbar, aber es zeigten sich auch an dieser Stelle unerwünschte Ruderalarten, wie Weißer Gänsefuß und Saat-Mohn, die von dem Bodenaufriss profitieren. Solche Arten gehören nicht zu typischen Beikräutern einer Mähwiese und werden in den kommenden Jahren durch die regelmäßige Mahd wieder verschwinden.
Am 27.04. fand eine Exkursion zu der Projektfläche statt, auf der ca. 30 interessierten Teilnehmern das Projekt erläutert wurde und weitere Informationen zum Auberg und der Flora und Vegetation von artenreichem Grünland gegeben wurde.
Ende Mai, zur phänologisch optimalen Zeit für die Grünlandkartierung, wurden auf beiden Streifen Dauermonitoringflächen angelegt und die Koordinaten eingemessen.

Mahd

Mahd

Die Mahd einer Wiese bedeutet zunächst einen gravierenden Einschnitt für Flora, Fauna, aber auch den kartierenden Botaniker. Wo zuvor ein Meer aus Gräsern stand, sieht es auf den ersten Blick zunächst verheerend aus. Für den Fortbestand des Lebensraums Glatthaferwiese ist dieser Einschnitt jedoch entscheidend – durch ihn werden die typischen Wiesengräser und -kräuter gefördert, denn sie sind durch den Zeitpunkt ihrer Samenreife und ihre Fähigkeit zur vegetativen Vermehrung genau darauf ausgerichtet. Die Mahd unserer Projektfläche fand Mitte Juni statt, dieser Zeitpunkt gilt als besonders günstig, da viele Wiesenkräuter bis dahin ausgesamt haben, aber auch noch ausreichend Nährstoffe in den Pflanzen enthalten sind, die der Wiese durch den Abtransport des Mahdgutes entzogen werden und dem Vieh nahrhaftes Heu bescheren.
Für die vielen Heuschrecken, Schmetterlinge und Bienen, die in einer Wiese leben, ist es entscheiden, dass sich zum Zeitpunkt der Mahd weitere Biotoptypen wie Säume und Hochstaudenfluren im Gelände befinden, die die Lücke im Nahrungsangebot so lange ausgleichen können, bis die Wiesenkäuter zur zweiten Runde im Sommer wieder aufwachsen.

Zukünftiger Projektverlauf

Im Herbst steht die zweite Mahd der Fläche an, die die Wiese für den Winter vorbereitet. Viele der Samen keimen im Herbst und überstehen die kalte Jahreszeit als Keimling zwischen der Grasnarbe. Da sich die neu eingesäten Kräuter zunächst durch vegetative Entwicklung stärken, kann es durchaus einige Jahre dauern, bis die Projektfläche ihre volle Pracht entfaltet. In den folgenden Jahren sollen sich die Pflanzen in die umgebenden Wiesenflächen ausbreitet. Bei gutem Erfolg und reichlich Samenbildung ist vorstellbar, dass die Projektfläche in Zukunft als Spenderfläche für weitere Aufwertungsprojekte von Grünland am Auberg und in seiner Umgebung dient. Dies könnte durch Mahdgutübertragung, aber auch durch Heudrusch erfolgen.

Artensteckbriefe einiger Zielarten am Auberg

Campanula rapunculus

Rapunzel Glockenblume (Campanula rapunculus) und Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)

Auf Halbtrockenrasen, an Säumen sowie auf trockenen Wiesen wächst die Rapunzel-Glockenblume (Campanula rapunculus). Sie gehört zu den Glockenblumengewächsen (Campanulaceae) und hat die für diese Familie typischen glockenförmigen Blüten. Die helllila Blüten sind in schmalen Rispen angeordnet. Die Wurzel ist fleischig verdickt und kann als Wurzelgemüse zubereitet werden. Daher kommt auch der Name „rapunculus“ = kleine Rübe. Die Art wird in der Regel 30 bis 80 cm groß.
Im Gegensatz zur vorherigen Art bleibt die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) mit 10-30 cm deutlich kleiner. Sie wächst vor allem in Magerrasen aber auch in Fels- oder Mauerspalten und ist ein deutlicher Magerkeitszeiger. Sie war ehemals verbreitet, wird jedoch in der heutigen oft überdüngten Landschaft deutlich seltener gefunden. Die Grundblätter sind rundlich (daher „rotundifolia“), die Stängelblätter dagegen sehr schmal und länglich. Die Art hat nur wenige, kleine, endständige violett-blaue Blüten. Sie ist eine der wichtigsten Wildbienenpflanzen (Pollenspender für 24 Arten).
Hier Abb: Campanula rotundifolia

Crepis biennis

Wiesen- Pippau (Crepis biennis) und Kleinköpfiger-Pippau (Crepis capillaris)

Der Wiesen- oder Zweijährige Pippau (Crepis biennis) hat dem Löwenzahn ähnliche, gelbe Blütenkörbchen. Auch die Blätter erinnern entfernt an den Löwenzahn und sind länglich buchtig gezähnt. Die Art wächst auf Fettwiesen und an Wegränder und ist eine Charakterart der Glatthaferwiesen (Arrhenatherion elatioris). Sie wird 30-100 cm groß und dient Wildbienen, Fliegen und Käfern als Nektarpflanz. Die Verbreitung der Achänen (=Samen wie beim Löwenzahn mit „Schirmchen“) geschieht hauptsächlich durch Wind.
Der Kleinköpfige Pippau (Crepis capillaris) hat, wie der Name vermuten lässt, kleinere Blütenkörbchen als der Wiesen-Pippau und ist auch sonst vom Wuchs zierlicher und kleiner (15-60 cm). Zudem ist er nur einjährig. Die Blätter sind überwiegend grundständig und unregelmäßig fiederspaltig. Die Art wächst auf mageren Wiesen, Weiden und Ruderalstellen. Die Gelben Körbchen haben innen eine deutlich geringere UV-Reflexion als außen, wodurch sie den Bestäubern zweifarbig erscheinen.
Hier Abb: Crepis biennis

Galium album

Wiesen-Labkraut (Galium album) und Echtes Labkraut (Galium verum)

Auf Glatthaferwiesen (Arrhenatherion elatioris), Halbtrockenrasen und in Säumen wächst das Wiesen-Labkraut (Galium album). Die Blätter sind lineal-lanzettlich und im Quirl angeordnet. Die relativ kleinen weißen Blüten bestehen aus vier Kronblättern. Die Art wird von Fliegen und Faltern bestäubt und die Pflanze wird 30 -100 cm hoch. Das Wiesen-Labkraut gehört zur Gattung der Labkräuter (Galium) deren Name daher stammt, dass manche Arten früher zur Käseherstellung verwendet wurden, da sie das Lab-Enzym enthalten, das zur Milchgerinnung benötigt wird.
Das Echte Labkraut (Galium verum) ähnelt dem Wiesen-Labkraut hat jedoch gelbe Blüten und die Blätter sind deutlich dünner, eher nadelig. Die Art kommt auf Magerrasen, an Wegrändern und auf mageren Wiesen und Weiden vor. Da die Art in der Regel an nährstoffarmen Standorten wächst ist sie deutlich seltener im Ruhrgebiet zu finden als das Wiesen-Labkraut. Die Art wird 20-70 cm groß und bildet ober- und unterirdische Ausläufer. Getrocknet riecht diese Art wie Waldmeister (G. odoratum) mit dem sie auch verwandt ist. Die Blätter sind Raupenfutter für einige Falterarten wie z.B. das Taubenschwänzchen.

Hypochaeris radicata

Gewöhnliches Ferkelkraut (Hypochaeris radicata)

Das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) ist eine einjährige Rosettenpflanze und kommt auf nährstoffreicheren Böden in Magerrasen, Heiden und Parkrasen vor. Die Rosettenblätter sind tief gezähnt (erinnern von der Form an die des Löwenzahns) und zerstreut borstig behaart. Die Wuchshöhe beträgt 20 bis 50 cm. Die Art hat goldgelbe Blütenkörbchen mit ausschließlich Zungenblüten. Das Gewöhnliche Ferkelkraut ist eine Bienenweide, d.h. es besitzt besonders reichhaltigen Nektar und Pollen und wird deswegen häufig von Honigbienen angeflogen. Die Wurzelstöcke werden gerne von Schweinen gefressen, daher auch der deutsche Name.

Leucanthenum vulgare

Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)

Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) ist wohl eine der bekanntesten typischen Wiesenarten. Sie wächst auf (nährstoffreichen) extensiven Wiesen, Weiden und an Ruderalstandorten, oft auch in Bereichen von Wiesen-Neusaaten z.B. an Autobahnen. Das Blütenköpfchen besteht aus großen weißen Zungenblüten am Rand und kleinen goldgelben Röhrenblüten in der Mitte. Die Blüten der Wiesen-Margerite werden von verschiedenen Wildbienen, Wespen, Fliegen, Käfern und Tagfaltern besucht. Die Wuchshöhe beträgt 20-80 cm und der Stängel ist wenig verzweigt.

Pimpinella major

Große Bibernelle (Pimpinella major) und Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)

Die Große Bibernelle (Pimpinella major) gehört zu den Doldenblütlern (Apiaceae). Die Art wächst auf Fettwiesen und Staudenfluren, bevorzugt dabei feuchtere Klimalagen und kommt vor allem im
(Mittel-)Gebirge vor. Zudem ist die Art ein Nährstoffzeiger. Die weißen, in einer Dolde angeordneten Blüten werden von Fliegen, Käfern und anderen Insekten bestäubt. Das „major“ = größer bezieht sich auf den Vergleich zu der Kleinen Bibernelle (P. saxifraga). Die jungen Blätter können als Gemüse und Salat gegessen werden. Die Blätter sind einfach gefiedert und die Wuchshöhe beträgt 20-60 cm.
Die Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga) ist, wie der Name vermuten lässt, kleiner als die Große Bibernelle und wird meist nicht über 30 cm hoch. Auch die Blätter sind kleiner, jedoch auch einfach gefiedert. Die Art wächst auf sonnigen Magerrasen und in Zwergstrauchheiden und gilt als Magerkeitszeiger. Sie ist die Futterpflanze der Raupen des Bibernell-Widderchens. Die Wurzel beider Bibernellen Arten wirkt schleimlösend und der Sud wird als Gurgelmittel bei Halsentzündungen verwendet.

Ranunculus bulbosus

Knolliger Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus)

Der Knollige Hahnenfuß (Ranunculus bulbosus) ist im Ruhrgebiet heute nicht mehr häufig zu finden, da er nur auf mäßig trockenen Magerrasen vorkommt. Der Name „Hahnenfuß“ kommt von den vogelfußähnlichen Laubblättern der Gattung. Alle Ranunculus Arten sind im frischen zustand giftig, dies verliert sich aber beim Trocknen. Die fünf gelben Kronblätter sind Nektarblätter. Die fünf Kelchblätter sind zurückgeschlagen, wodurch man ihn schnell von den anderen Ranunculus Arten unterscheiden kann. Feldmäuse sammeln die Knollen (keine richtige Knolle, sondern nur ein verdickter Bereich des Stängels am Grund) und können die Art so verbreiten.

Sanguisorba minor

Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor s. str.)

Der Kleine-Wiesenknopf (Sanguisorba minor s. str.) wächst auf sonnigen, oft lückigen Mager- und Halbtrockenrasen, auf mäßig trockenen, meist kalkhaltigen Lehmböden. Er gilt als Magerkeitszeiger. Die Blätter sind unpaarig gefiedert mit 3-12 Paar gezähnter Fiederblättchen. Die Art heißt „minor“ = kleiner, da sie im Vergleich zum Großen Wiesenknopf (S. officinalis) kleiner ist. Der Name „Wiesenknopf“ kommt von der Form des Blütenkopfes. Die Blüten bestehen aus grünen Kelchen in kugeligen Köpfchen, mit auffälligen roten pinselförmigen Narben und langgestielten beweglichen Staubbeuteln. Die Art ist eine alte Salat- und Gewürzpflanze der Bauerngärten und ist Bestandteil der „Hessischen Grünen Soße“.

Literatur

Auberg und historisches Arteninventar des Grünlands

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Letzte Änderung am Mittwoch, 6. November 2019 um 14:10:02 Uhr.

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